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Bäumlersklippe Ilsenburg

Die Bäumlersklippe wurde nach dem Jäger Bäumler benannt, der am 28.Juni 1752 aus Eifersucht seinen 19-jährigen Sohn Johann Michael erstochen und dann einige Jahre später an dieser Klippe Selbstmord begangen hatte. Theodor Fontane verwendete 1879 diese dramatische Familiengeschichte in seiner Erzählung "Ellernklipp". Der auf dem Felsen befindliche Aussichtspunkt befindet sich mit teils zugewuchertem Blick auf Schloss und Stadt Ilsenburg in ca. 350m Höhe ü. NN auf dem Meineberg. Eine zum 200.Todestag Fontanes 2019 errichtete Bank lädt zum Pausieren ein.

 

Für Wanderer: Wir empfehlen eine 17km-Runde, welche nur zu Beginn steil bergauf verläuft und dann großteils leicht zu gehen ist. Startend am Wanderparkplatz Ilsenburg zweigt ortsauswärts laufend schon nach wenigen Metern der Borkenkäferpfad von der Straße ab. Auf diesem steilen Zick-Zack-Weg passiert man nach dem ersten knappen Kilometer die Bäumlersklippe und erklimmt den Meineberg. Nach insgesamt überwundenen 250 Höhenmetern und einem letzten flacheren Teilstück erreicht man nach 2,5 Wanderkilometern den Froschfelsen (HWN 5). Hier bzw. 100m entfernt an der Schutzhütte (mit Stempelkasten) ist Gelegenheit zur Rast. Nach einem Abstecher zu den in der Nähe befindlichen Westerklippen (Aussichtspunkt) geht es knapp 4km weiter zur Taubenklippe (HWN-Stempel 4). Über die Wegkreuzung Ernstburg (ehemaliger Standort des gleichnamigen Forsthauses) ereicht man nach 3km die HWN-Stempelstelle 3 Kruzifix, um von dort abwärts Richtung Ilsenburg und Ilsetal zum Wanderparkplatz zurückzukehren.

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