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Jagdhaus Ernstburg Ilsenburg

Das Jagdhaus Ernstburg stand einst auf der Ernstburgwiese auf dem Sandtalskopf und war ein gräflich-stolbergisches Jagdhausim Ilsenburger Forst, rund 1km nordöstlich von der HWN-Stempelstelle 3 Am Kruzifix entfernt. Es wurde im Jahr 1770 errichtet und erhielt seinen Namen zu Ehren des Halberstädter Domdechanten Ernst Ludwig Freiherr von Spiegel zu Desenberg. Wegen Baufälligkeit wurde das Gebäude Mitte des 20.Jahrhunderts abgerissen. Heute erinnert eine für Wanderer errichtete Schutzhütte an diesen historischen Platz

 

Für Wanderer: Wir empfehlen eine 17km-Runde, welche nur zu Beginn steil bergauf verläuft und dann großteils leicht zu gehen ist. Startend am Wanderparkplatz Ilsenburg zweigt ortsauswärts laufend schon nach wenigen Metern der Borkenkäferpfad von der Straße ab. Auf diesem steilen Zick-Zack-Weg passiert man die Bäumlersklippe und erklimmt den Meineberg. Nach insgesamt überwundenen 250 Höhenmetern und einem letzten flacheren Teilstück erreicht man nach 2,5 Wanderkilometern den Froschfelsen. Hier bzw. 100m entfernt an der Schutzhütte (mit Stempelkasten) ist Gelegenheit zur Rast. Nach einem Abstecher zu den in der Nähe befindlichen Westerklippen (Aussichtspunkt) geht es knapp 4km weiter zur Taubenklippe (HWN-Stempel 4) mit herrlichem Blick zur Rabenklippe und über das Eckertal. Über die Wegkreuzung Ernstburg (ehemaliger Standort des gleichnamigen Forsthauses) ereicht man nach 3km die HWN-Stempelstelle 3 Kruzifix, um von dort abwärts Richtung Ilsenburg und Ilsetal zum Wanderparkplatz zurückzukehren. 

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