Vom Kapitelsberg, mit seinen 528m ü.NN, hat man einen wunderschönen Ausblick über Tanne, das Tal der Warmen Bode und bis zum Brocken. Die Aussicht vom Kapitelsberg ist als Stempelstelle HWN 44 in das System der Harzer Wandernadel integriert. Für Wanderer: Am schnellsten erreicht man das Wanderziel von der Bodebrücke am Ortseingang von Tanne startend, ein kleines Stück entlang der Bode und dann etwas bergauf. Nach etwa 1km ist man schon an der Kapitelsberghütte. Eine Parkmöglichkeit gibt...
Der Große Knollen mit seinen 687 Höhenmetern ü.NN ist ein sehr beliebtes Harzwanderziel. Man erreicht ihn von Bad Lauterberg (5,5km), Herzberg (6km), Scharzfeld (5km) oder Sieber (4km). Auf dem Gipfel kann man sich in der 1961 errichteten Knollenbaude stärken und den 1904 erbauten Knollenturm besteigen. Von dort hat man eine gigantische Aussicht in den Harz und weit bis Thüringen hinein. Schon 1890 wurde auf dem Berg ein 8m hoher hölzerner Aussichtsturm installiert, welcher infolge von...
Das Molkenhaus wurde 1822 als hölzernes Stallgebäude etwa 3km südöstlich und oberhalb vom Bad Harzburger Zentrum auf einer Hähe von 524m ü.NN errichtet. Ursprünglich diente es dazu, das Vieh in der Nähe der Bergweiden zu melken, um die langen Wege bis zu den jeweiligen Höfen zu sparen. Schon Ende des 19.Jahrhunderts galt dieser Ort als beliebtes Ausflugsziel mit Gaststätte und Pension. Zudem ist es bis heute von Dezember bis Anfang April eine beliebte Wildfütterungsstelle, die...
Mit dem Kreuz des deutschen Ostens bei Bad Harzburg wird den Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges gedacht. Das auf der Uhlenklippe am 24.Juni 1950 eingeweihte 20,5m hohe Mahnmal befand sich auf einer Höhe von ca. 550m ü.NN. Nachdem ein Orkan am 04.März 1998 das ursprüngliche Holzkreuz umwarf, ersetzte man es im Jahre 2000 durch das heutige 17,7m hohe teils mit Holz verkleidete Stahlkreuz. Überreste des Originalkreuzes sind vor Ort noch zu finden (Stand: 13.04.2025). Das Gedenkkreuz ist als...
Die Taubenklippe ist eine imposante Felsformation zwischen Ilsenburg und Bad Harzburg auf der östlichen Anhöhe des Eckertales. Dem Wanderer bieten sich von der auf ca. 560m ü.NN liegenden Klippe herrliche Ausblicke u.a. ins Eckertal, zur auf der Westseite des Eckertales liegenden Rabenklippe und ins Harzvorland. Die Taubenklippe ist als Stempelstelle Nr.4 ins System der Harzer Wandernadel integriert und erfreut sich auch dadurch regelmäßiger Besuche.
Das Jagdhaus Ernstburg stand einst auf der Ernstburgwiese auf dem Sandtalskopf und war ein gräflich-stolbergisches Jagdhausim Ilsenburger Forst, rund 1km nordöstlich von der HWN-Stempelstelle 3 Am Kruzifix entfernt. Es wurde im Jahr 1770 errichtet und erhielt seinen Namen zu Ehren des Halberstädter Domdechanten Ernst Ludwig Freiherr von Spiegel zu Desenberg. Wegen Baufälligkeit wurde das Gebäude Mitte des 20.Jahrhunderts abgerissen. Heute erinnert eine für Wanderer errichtete Schutzhütte...
Das Kruzifix ist ein eisernes Kreuz an einer Wegkreuzung zwischen Ilsenburg und dem Eckertal. Schon vor knapp 400 Jahren soll hier ein Kruzifix platziert gewesen sein. Solch eine Darstellung als Opferkreuz war im Mittelalter weit verbreitet, um in stiller Andacht der Leiden Jesu zu gedenken. Geeignete Plätze hierfür boten häufig Kirchen, Friedhöfe oder zentrale dörfliche bzw. städtische Plätze. Aber auch als Flurkreuze an Weggabelungen und -kreuzungen fanden sie Verwendung, zur...
Der Froschfelsen bzw. die Froschsteinklippe ist ein geologisches Naturdenkmal bei Ilsenburg. Die Granitsteinfelsformation befindet sich rund 515m ü.NN oberhalb des Ilsetals. Sie stellt einen überdimensionierten sitzenden Frosch dar. Der Froschfelsen ist als Stempelstelle Nr.5 eines von 222 Wanderzielen der Harzer Wandernadel auf dem Weg zum Wanderkaiser und dürfte gerade für Kinder aufgrund seiner Gestalt ein attraktives, die Phantasie anregendes Ausflugsziel darstellen. Für Wanderer: Wir...
Etwas versteckt, auf dem Bleicheberg im Park Johannishain am Rande der Süderstadt, befindet sich abseits des touristisch belebten Zentrums der Quedlinburger Bismarckturm. Bis zur Einweihung am 1.April 1896 beliefen sich die Baukosten des ältesten Bismarckturmes von Sachsen-Anhalt auf 7.645 Mark. Wie so viele Bauwerke der Kaiserzeit wurde der Turm in der DDR-Zeit umbenannt (Johannisturm), diente noch bis in die 70er Jahre als Aussichtsturm und die Gebäudepflege wurde stark vernachlässigt, so...
Im Dreieck zwischen Tanne, Benneckenstein und Trautenstein befindet sich das ziemlich abseits gelegene Grüntal. Nur wenige Häuser findet man hier, u.a. das heutige bewohnte Forsthaus. Dieses ist allerdings ein rund 100m versetzt entstandener Neubau und nicht mehr zu vergleichen mit dem alten Forsthaus zu Beginn des 20.Jahrhunderts, welches komplett abgerissen wurde. Für Wanderer: Das Forsthaus Grüntal ist als HWN-Stempelstelle Nr. 49 in das System der Harzer Wandernadel integriert und von...